Am 9. Oktober verwandelt die Alpenvereinsjugend Zirl das Veranstaltungszentrum B4 wieder in einen Treffpunkt für alle Bergbegeisterten. Bereits zum 23. Mal unterhält das Zirler Bergfilmfestival mit einem vielfältigen Programm auf und abseits der Leinwand.
Der Tiroler Benjamin Zörer zählt zur jungen Generation von Bergsteigern, die anspruchsvolle Ziele im kompromisslosen Alpinstil verfolgen. Nach der Erstbesteigung des 6781 Meter hohen Kimshung zusammen mit drei weiteren Bergsteigern im Vorjahr stand er heuer am Gipfel des Gasherbrum II (8034 Meter) und schaffte damit gemeinsam mit vier Partnern die erste Begehung seit 2024. Als Stargast beim heurigen Zirler Bergfilmfestival blickt Benjamin Zörer auf seine Unternehmungen zurück.
Gleich zweimal ist Andi Prielmaier aus seiner bayrischen Heimat auf die norwegische Insel Senja gereist. Beim ersten Mal sucht er gemeinsam mit Ingolf Schmitt auf Ski die besten Linien im Schnee. Bei der zweiten Fahrt ist Andi mit seinen Söhnen Simon und Moritz unterwegs. Außerdem mit im Gepäck: die Mountainbikes. Gemeinsam ist das Trio auf einsamen und zugleich herausfordernden Strecken unterwegs.
Der Bergrettungspfarrer von St. Jodok, Pater Erich Geir, hat einen besonderen Wunsch: Zu seinem 80er möchte er die Daumenkante am Langkofel klettern. Gemeinsam mit seinen Bergrettungskollegen meistert er diese Herausforderung und erfüllt sich seinen Traum. So wird die Klettertour zu seinem ganz persönlichen Geburtstagsgeschenk.
Die Kinder der Alpenvereinsjugend Zirl haben für die heurige Eigenproduktion selbst Hand angelegt: Mit ihrem selbst geschnittenen Film geben sie einen kurzweiligen Einblick in zwei Highlights des diesjährigen Vereinsjahres – das Winterlager auf dem Meißner Haus und das Sommerlager im oberösterreichischen Gosau.
Wer mit 80 noch auf Klettertour geht, hat einiges zu erzählen: Ilse und Fritz Priesner blicken auf fast 60 abenteuerliche Ehejahre zwischen Mühlviertel, Himalaya und Wüste zurück. Ihr ungewöhnliches Leben lässt das Publikum staunen und schmunzeln. Ein Film über Freiheitslust, Familienbande und die Kunst, seinen eigenen Weg zu gehen.
Drei Freunde, steile Felswände – und jede Menge Luft unter den Flügeln: Einmal pro Jahr reisen Marco Fürst, Marco Waltenspiel und Max Manow für eine Woche in die Berge, um abseits ihres durchgetakteten Lebens als Red Bull Skydive-Team gemeinsam Wingsuit zu fliegen. Der Film zeigt dabei mehr als spektakuläre Flüge und beleuchtet auch die Menschen hinter dem Sport.
Seit vielen Jahren richtet Norbert Span seine Kamera auf den Nachthimmel über den Alpen. Sind sie doch einer der wenigen Orte Mitteleuropas, an denen sich der Sternenhimmel noch in voller Pracht zeigt. Zum Finale des Filmprogramms lädt dieser Beitrag zu einer Reise durch die Dunkelheit ein: zu den Sternbildern, die uns seit jeher begleiten.
Gletscher, Vulkane und ihre Landschaften faszinieren Jürgen Merz seit seiner Kindheit. Mit der Kamera macht er ihre Linien, Strukturen und Muster sichtbar: Aus Eis, Fels und erstarrter Lava entstehen abstrakte Gemälde der Natur. Abstract Landscape verbindet Kunst und dokumentarische Fotografie – und lädt dazu ein, Landschaft mit neuen Augen zu sehen.
Kleine, hausgemachte Speisen und Getränke für das leibliche Wohl.
Tolles Gewinnspiel mit attraktiven Preisen während des Festivalabends.
Mit den DJs Telemark Soundsystem klingt der Festivalabend musikalisch und ausgelassen aus.
Herzlichen Dank unseren Gönnern und Sponsoren. Ihre Unterstützung trägt maßgeblich zum Gelingen des Bergfilmfestivals und eine funktionierende Arbeit der Alpenvereinsjugend Zirl bei.